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Jubiläum – Vor 30 Jahren wurde der NaturSchutzFond Brandenburg gegründet

Vor 30 Jahren – 1995 – ist der Stiftungsrat des NaturSchutzFonds Brandenburg zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Drei Jahrzehnte später ist die Stiftung als Naturschutzpartner im ganzen Land aktiv – auch im Amt Temnitz. 

 

Die unterschiedlichsten Minister und Staatssekretäre prägten in den Jahrzehnten die Stiftung in ihrer Funktion als Stiftungsratsvorsitzende. Was mit wenigen finanziellen und personellen Mitteln begann, hat sich heute zu einem professionellen Bereich mit unzähligen Projekten entwickelt. 

 

Die Stiftung schafft und erhält in Brandenburg wertvolle Lebensräume für geschützte Tier- und Pflanzenarten. Sie renaturiert Fließgewässer, pflanzt Gehölze und setzt konkrete Artenschutzmaßnahmen um. Auch zum Moorschutz und der Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes trägt die Stiftung bei. 

 

Gleichzeitig verleiht die Stiftung jährlich den Landesnaturschutzpreis für besonders auszeichnungswürdige Projekte. Als Preisträger aus dem Jahr 2023 war auch das Amt Temnitz zum Jubiläum geladen. Die Preisverleihung fand im festlichen Rahmen der Biosphäre Potsdam statt. Unter den 320 Anwesenden waren auch Ministerpräsident Woidke (SPD), weitere und ehemaligen Minister, Landräte sowie viele engagierte Menschen, die sich für das Thema Umweltschutz und Umweltbildung einsetzen. 

 

In den letzten Jahren sind einige Stiftungsgelder in das Amt Temnitz geflossen. Damit konnten viele Projekte umgesetzt werden und beispielweise Kleinstgewässer renaturiert werden. Hervorzuheben ist, dass am gestrigen Tag erneut ein Projekt aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin als Preisträger ausgewählt wurde. STATTWerke e. V. aus Kyritz konnten mit dem Waldgartenprojekt überzeugen und darf sich nun Naturschutzpreisträger nennen.

„Natur ist in Brandenburg unser Tafelsilber. Insbesondere in den ländlichen Temnitz-Gemeinden wollen wir hierrüber unsere Identität finden. Daher wird die Zusammenarbeit mit dem Naturschutzfond oder auch mit der Heinz Sielmann Stiftung wichtig sein. Der Fokus liegt hier besonders in der Gemeinde Temnitzquell. Mit der Kyritz-Ruppiner Heide, dem Wanderwegenetz Temnitzquell oder der Zertifizierung zum künftigen Sternenpark, wird der sanfte Naturtourismus in unserer Region fortentwickelt. Verbunden mit den Kulturangeboten in der Region, entwickeln wir unsere DNA weiter: Kultur-Natur-Temnitz.“ 

so Amtsdirektor Kresse.   

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Amt Temnitz
Mi, 26. November 2025

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